In diesem Schuljahr nahm die Marienschule erfolgreich am Projekt „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Landesverband Westfalen-Lippe e.V. teil. Ziel der Kampagne ist es, Menschlichkeit und humanitäres Handeln im Schulalltag erlebbar zu machen. Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei aktiv mit Themen wie Humanitärem Völkerrecht, Verantwortung und sozialem Engagement auseinander.
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes war die Ausbildung von drei Schülerinnen der Klasse 9b zu sogenannten „Scouts“. Während eines Scout-Seminars lernten sie ein Planspiel kennen und wurden darauf vorbereitet, dieses später eigenständig an der Schule durchzuführen. Außerdem erhielten sie wichtige Informationen zur Planung eines humanitären Projektes.
An zwei Schultagen leiteten die Scouts anschließend das Planspiel an der Schule. Dabei schlüpften die Teilnehmenden in die Rollen verschiedener Länder und Institutionen und mussten gemeinsam Lösungen für einen fiktiven Konflikt finden, bei dem das Humanitäre Völkerrecht verletzt wurde. Das Planspiel förderte Teamarbeit, Diskussionen und die Auseinandersetzung mit Fragen von Frieden, Verantwortung und Menschlichkeit.
Auch das humanitäre Projekt wurde mit Engagement umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler organisierten einen Waffelverkauf, dessen Erlös für die Patenschaft eines Kindes in einem Entwicklungsland verwendet werden soll. Die Patenschaft wird zudem künftig im Unterricht aufgegriffen, sodass das Thema nachhaltig im Schulleben verankert bleibt.
Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als „Humanitäre Schule“.